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	<description>Informationen zu Helikoptern</description>
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		<title>Milit&#228;rische Verwendung</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:11:32 +0000</pubDate>
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Typische milit&#228;rische Einsatzgebiete sind die Panzerabwehr durch spezialisierte Kampfhubschrauber, wie den Eurocopter Tiger, den Hughes AH-64 oder den Mil Mi-24 sowie der Kampf gegen weitere Bodenziele, weiter die Artilleriebeobachtung, CSAR (Combat Search and Rescue, dt. Suchen/Retten im Gefecht), die Luftabwehr und Eins&#228;tze innerhalb der Marine zur U-Jagd, Seeaufkl&#228;rung und Seenotrettung (SAR – Search and Rescue).


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<p>Typische milit&#228;rische Einsatzgebiete sind die Panzerabwehr durch spezialisierte Kampfhubschrauber, wie den Eurocopter Tiger, den Hughes AH-64 oder den Mil Mi-24 sowie der Kampf gegen weitere Bodenziele, weiter die Artilleriebeobachtung, CSAR (Combat Search and Rescue, dt. Suchen/Retten im Gefecht), die Luftabwehr und Eins&#228;tze innerhalb der Marine zur U-Jagd, Seeaufkl&#228;rung und Seenotrettung (SAR – Search and Rescue).</p>

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		<title>Zivile Verwendung</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:11:12 +0000</pubDate>
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Die h&#228;ufigste Verwendung in Mitteleuropa ist der Bereich Luftrettung mit dem Rettungshubschrauber, wovon es allein in Deutschland &#252;ber 50 St&#252;tzpunkte gibt. Weitere Spezialisierungen stellen Intensivtransporthubschrauber, Gro&#223;raum-Rettungshubschrauber, Notarzteinsatzhubschrauber und Bergrettungsdienst dar. Auch bei der Polizei und bei der Feuerwehr sind Hubschrauber zu einem wichtigen unterst&#252;tzendem Faktor geworden.
F&#252;r den zivilen Passagiertransport wiederum werden Transporthubschrauber eingesetzt, etwa bei [...]]]></description>
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<p>Die h&#228;ufigste Verwendung in Mitteleuropa ist der Bereich Luftrettung mit dem Rettungshubschrauber, wovon es allein in Deutschland &#252;ber 50 St&#252;tzpunkte gibt. Weitere Spezialisierungen stellen Intensivtransporthubschrauber, Gro&#223;raum-Rettungshubschrauber, Notarzteinsatzhubschrauber und Bergrettungsdienst dar. Auch bei der Polizei und bei der Feuerwehr sind Hubschrauber zu einem wichtigen unterst&#252;tzendem Faktor geworden.</p>
<p>F&#252;r den zivilen Passagiertransport wiederum werden Transporthubschrauber eingesetzt, etwa bei Bohrinseln, wo sie ein wichtiges Element der Logistik darstellen. Eine weitere Anwendung ist der Frachttransport, wenn G&#252;ter schnell direkt an einen bestimmten Ort zu bringen sind. Im Hochgebirge ist der Transport von Baumaterial und Bauteilen mangels geeigneter Landwege oft wichtig f&#252;r die Errichtung und Versorgung von alpinen Einrichtungen. Gleiches gilt f&#252;r Montagearbeiten an unzug&#228;nglichen Stellen, mitunter werden Hubschrauber dort auch als Baukran eingesetzt. Alpine Schutzh&#252;tten, die nicht mit Fahrzeugen erreichbar sind und bis in die siebziger Jahre mit Tragtieren oder bei schwierigeren Zugangswegen mit Tr&#228;gern versorgt wurden, erhalten heute den Lebensmittelnachschub &#252;berwiegend mit dem Hubschrauber. In nicht mechanisierbaren steilen Weinbergen wird der Pflanzenschutz zum Teil mit Hubschraubern durchgef&#252;hrt. Im Touristikbereich werden Rundfl&#252;ge angeboten.</p>
<p>Modellhubschrauber bekommen zunehmend Bedeutung, da sich die Technik stetig entwickelt hat und der Pilot sein Hobby auch in Innenr&#228;umen aus&#252;ben kann. Ferngesteuerte Kleinhubschrauber werden daneben auch kommerziell als &#8220;fliegender Kamerakran&#8221; eingesetzt und erm&#246;glichen so Kamerafahrten, die sonst nur mit deutlich gr&#246;&#223;erem Aufwand oder gar nicht realisierbar waren.</p>

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		<title>Unf&#228;lle</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:10:52 +0000</pubDate>
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Verglichen mit Tragfl&#228;chenflugzeugen weisen Hubschrauber eine deutlich h&#246;here Unfallh&#228;ufigkeit auf: Zwischen 1980 und 1998 verzeichnete die Bundesstelle f&#252;r Flugunfalluntersuchung (BFU) bei Hubschraubern statistisch pro einer Million Abfl&#252;ge 54 Unf&#228;lle mit sechs Toten, bei Tragfl&#228;chenflugzeugen lediglich zehn Unf&#228;lle mit 1,6 Toten. Die Unfallursachen liegen dabei anteilig h&#228;ufiger im menschlichen Versagen (&#252;ber 80 %).
Aus Sicht der Technik [...]]]></description>
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<p>Verglichen mit Tragfl&#228;chenflugzeugen weisen Hubschrauber eine deutlich h&#246;here Unfallh&#228;ufigkeit auf: Zwischen 1980 und 1998 verzeichnete die Bundesstelle f&#252;r Flugunfalluntersuchung (BFU) bei Hubschraubern statistisch pro einer Million Abfl&#252;ge 54 Unf&#228;lle mit sechs Toten, bei Tragfl&#228;chenflugzeugen lediglich zehn Unf&#228;lle mit 1,6 Toten. Die Unfallursachen liegen dabei anteilig h&#228;ufiger im menschlichen Versagen (&#252;ber 80 %).</p>
<p>Aus Sicht der Technik sind Hubschrauber nicht unsicherer als Tragfl&#228;chenflugzeuge und werden unter den gleichen Zuverl&#228;ssigkeitsforderungen ausgelegt und zugelassen. Die h&#246;here Unfallgefahr kann mehr durch die Einsatzbedingungen erkl&#228;rt werden: Rettungsdienste und Milit&#228;r k&#246;nnen einen Einsatzort nicht vorher bestimmen, Hindernisse wie Antennen oder Stromleitungen sind dem Piloten dann nicht bekannt. Eins&#228;tze im Hochgebirge, wie Lastentransport und Bergrettung, k&#246;nnen wiederum durch die geringere Luftdichte und Abwinde den Antrieb an die Leistungsgrenze bringen. Bei seinem Ausfall sind wiederum die Bedingungen f&#252;r eine Autorotations-Landung h&#228;ufig schlecht.</p>

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		<title>Entwicklungsgeschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Eine Auswahl von Meilensteinen bei der Entwicklung des Hubschraubers:
Fr&#252;her Entwurf von Leonardo da Vinci
Schon Leonardo da Vinci hatte Ende des 15. Jahrhunderts Skizzen eines Hubschraubers angefertigt, aber erst im 20. Jahrhundert gelang die technische Umsetzung dieser Idee. Pioniere der Hubschrauberentwicklung waren u. a. Étienne Oehmichen, Raúl Pateras Pescara, Juan de la Cierva, Louis Charles Breguet, [...]]]></description>
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<p>Eine Auswahl von Meilensteinen bei der Entwicklung des Hubschraubers:<br />
Fr&#252;her Entwurf von Leonardo da Vinci</p>
<p>Schon Leonardo da Vinci hatte Ende des 15. Jahrhunderts Skizzen eines Hubschraubers angefertigt, aber erst im 20. Jahrhundert gelang die technische Umsetzung dieser Idee. Pioniere der Hubschrauberentwicklung waren u. a. Étienne Oehmichen, Raúl Pateras Pescara, Juan de la Cierva, Louis Charles Breguet, Henrich Focke und Igor Sikorski:</p>
<p>Am 13. November 1907 hob Paul Cornu mit seinem 260 kg schweren fliegenden Fahrrad f&#252;r zwanzig Sekunden senkrecht vom Boden ab &#8211; dem vermutlich ersten freien, bemannten Vertikalflug. Er benutzte Tandemrotoren, die von einem 24 PS starken V8-Motor angetrieben wurden.</p>
<p>Ab 1910 l&#246;ste Boris Nikolajewitsch Jurjew einige theoretisch-konstruktive Grundprobleme der Stabilit&#228;t und des Antriebs und entwickelte die Taumelscheibe.</p>
<p>Am 11. November 1922 brachte Étienne Oehmichen erstmals seine Oehmichen No. 2 in die Luft, den wohl ersten zuverl&#228;ssig fliegenden, manntragenden Senkrechtstarter. Auf ihn geht der Heckrotor zur Stabilisierung des ganzen Flugger&#228;ts zur&#252;ck.<br />
Oehmichen N°2 1922</p>
<p>Bei der Entwicklung seines Autogiro gelangen Juan de la Cierva 1923 wesentliche L&#246;sungen zur Stabilisierung des Rotors eines Drehfl&#252;glers, so z. B. die Schlaggelenke.<br />
Pescara No.3 im April 1924</p>
<p>Am 18. April 1924 schlug der von Raúl Pateras Pescara entwickelte Pescara No.3 den vier Tage vorher von Oehmichen aufgestellten Weltrekord f&#252;r Rotorflugzeuge um das Doppelte und setzte dabei erstmals zyklische Blattverstellung ein, um den Hauptrotor zum Vortrieb zu nutzen.<br />
Koaxialhubschrauber Gyroplane-Laboratoire von 1935</p>
<p>In den fr&#252;hen 1930er Jahren bauten Louis Charles Breguet und René Dorand mit dem Gyroplane-Laboratoire den ersten, l&#228;ngere Zeit stabil fliegenden Hubschrauber. Er hatte Koaxialrotoren und hielt ab Juni 1935 alle internationalen Rekorde f&#252;r Hubschrauber.<br />
Igor Sikorski in seinem VS-300 von 1941</p>
<p>Die Focke-Wulf Fw 61, die zwei seitlich angeordnete Rotoren benutzte, konnte beim Jungfernflug im Juni 1936 eine Reihe von bisherigen Weltrekorden bei Hubschraubern brechen. Sie war zudem der erste Hubschrauber, mit dem eine Autorotationslandung durchgef&#252;hrt wurde.</p>
<p>Der erste in Serie gebaute Hubschrauber, ebenfalls mit zwei seitlich angeordneten Rotoren, war 1941 die deutsche Focke-Achgelis Fa 223. Es folgten 1943 die Flettner Fl 282, ebenfalls mit Doppelrotor, und 1944 die Sikorsky R-4 &#8216;Hoverfly&#8217; in den USA, die wie ihr Vorg&#228;nger Sikorsky VS-300 einen Einzelrotor zusammen mit einem Heckrotor verwendete.</p>
<p>1955 r&#252;stete die franz&#246;sische Firma Sud Aviation ihren Hubschrauber Alouette II mit einer 250 kW-Turboméca Artouste-Wellenturbine aus und baute damit den ersten Hubschrauber mit Gasturbinenantrieb, der heute von allen kommerziellen Herstellern verwendet wird, mit der einzigen Ausnahme der Robinson Helicopter.</p>
<p>Die mit bis heute 16.000 Exemplaren meistgebaute Hubschrauberfamilie, die Bell 204 (milit&#228;risch Bell UH-1 genannt), startete am 22. Oktober 1956 zu ihrem Jungfernflug.</p>
<p>Die deutsche B&#246;lkow Bo 105 wurde 1967 als erster Hubschrauber mit einem gelenklosen Rotorkopf zusammen mit GFK-Rotorbl&#228;ttern, die erstmals bei der Kamow Ka-26 zum Einsatz gekommen waren, ausger&#252;stet. Der Eurocopter EC 135 als aktueller Nachfolger benutzt diese Bauweise in weiterentwickelter Form.<br />
Mil Mi-12, gr&#246;&#223;ter Hubschrauber</p>
<p>1968 startete mit der sowjetischen Mil Mi-12 der gr&#246;&#223;te jemals gebaute Hubschrauber. Er verf&#252;gt &#252;ber nebeneinander angeordnete Rotoren, ein Startgewicht von 105 t, bei einer Nutzlast von 40 t und 196 Passagierpl&#228;tze. Nach drei Prototypen, die eine Reihe von Rekorden erzielten, wurde die Produktion eingestellt.</p>
<p>1977 fand der Jungfernflug des gr&#246;&#223;ten in Serie gebauten Helikopters statt, der Mil Mi-26, die bis heute produziert und eingesetzt wird.</p>
<p>Ab 1983 entstand mit der RAH-66 Comanche ein Kampfhubschrauber mit Tarnkappentechnik, dessen Fertigung jedoch kurz vor Erreichen der Einsatzreife 2004 gestoppt wurde.</p>
<p>1984 flog erstmals die Sikorsky X-wing, deren Rotor beim Vorw&#228;rtsflug angehalten und festgestellt wird und dann als zus&#228;tzliche Tragfl&#228;che dient. Wie bei anderen VTOL-Konzepten sollen damit gegen&#252;ber reinen Drehfl&#252;glern bessere Flugleistungen erreicht werden. Es blieb bei einem Prototyp.</p>

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		<title>Flugleistungen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:10:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Hubschrauber erreichen prinzipiell nicht die Flugleistungen von Starrfl&#252;gelflugzeugen:
Die H&#246;chstgeschwindigkeit liegt meist zwischen 200 und 300 km/h, einige Kampfhubschrauber erreichen &#252;ber 360 km/h. Der Geschwindigkeits-Rekord liegt bei 400,87 km/h und wurde am 11. August 1986 mit einem Westland Lynx erzielt.
Die H&#246;chstgeschwindigkeit wird dabei durch die Aerodynamik der Rotorbl&#228;tter begrenzt: Das jeweils nach vorne laufende Blatt hat [...]]]></description>
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<p>Hubschrauber erreichen prinzipiell nicht die Flugleistungen von Starrfl&#252;gelflugzeugen:</p>
<p>Die H&#246;chstgeschwindigkeit liegt meist zwischen 200 und 300 km/h, einige Kampfhubschrauber erreichen &#252;ber 360 km/h. Der Geschwindigkeits-Rekord liegt bei 400,87 km/h und wurde am 11. August 1986 mit einem Westland Lynx erzielt.</p>
<p>Die H&#246;chstgeschwindigkeit wird dabei durch die Aerodynamik der Rotorbl&#228;tter begrenzt: Das jeweils nach vorne laufende Blatt hat gegen&#252;ber der von vorn anstr&#246;menden Luft eine h&#246;here Geschwindigkeit als das nach hinten laufende. N&#228;hert sich nun das vorlaufende Blatt im Au&#223;enbereich der Schallgeschwindigkeit, kommt es dort zu Effekten wie Abfall des Auftriebs, starke Erh&#246;hung des Widerstands und gro&#223;e Blattbeanspruchung durch Torsionsmomente. F&#252;r den Piloten &#228;u&#223;ert sich dies zum Beispiel in starken Schwingungen, die die Kontrolle des Hubschraubers erschweren.</p>
<p>Meist wird die Geschwindigkeit eines Hubschraubers jedoch durch das r&#252;cklaufende Rotorblatt begrenzt: Hier f&#252;hrt die Kombination aus hohem Anstellwinkel (zyklische Verstellung, s. o.) und geringerer Str&#246;mungsgeschwindigkeit beim R&#252;cklauf zum Str&#246;mungsabriss und damit Auftriebsverlust. Viele Hubschrauber kippen daher zuerst in Richtung zum r&#252;cklaufenden Rotorblatt, bevor das vorlaufende Blatt in den &#220;berschallbereich gelangt.</p>
<p>Auch die Gipfelh&#246;he ist begrenzt und liegt normalerweise bei 5.000 Metern, wobei einzelne Modelle bis zu 9.000 Meter erreichen. Der H&#246;henrekord von 13.716 m (45.000 ft) wurde im Mai 2005 von Didier Delsalle mit einem darauf optimierten Eurocopter AS 350 aufgestellt.</p>
<p>Der Kraftstoffverbrauch eines Hubschraubers liegt bei gleicher Zuladung praktisch immer deutlich &#252;ber dem eines Tragfl&#228;chen-Flugzeugs.</p>
<p>Der Vorteil eines Hubschraubers aber liegt in der F&#228;higkeit, in der Luft stehen zu bleiben (Schwebeflug, auch Hover genannt), r&#252;ckw&#228;rts oder seitw&#228;rts zu fliegen, sowie sich im langsamen Flug um die Hochachse (Gierachse) zu drehen. Weiterhin kann er senkrecht starten und landen (VTOL) und ben&#246;tigt daher keine Start- oder Landebahn. Neben einem Hubschrauberlandeplatz reicht dazu bereits ein ebener Platz von ausreichendem Durchmesser.</p>

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		<title>Steuerung</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:09:54 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ein Hubschrauber ist ein nicht eigenstabiles Luftfahrzeug – er hat vor allem im Schwebeflug und langsamen Flug stets die Tendenz, seine Fluglage zu verlassen und in die eine oder andere Richtung zu schieben, sich zu neigen oder zu drehen. Dies ist u. a. darin begr&#252;ndet, dass der Neutralpunkt &#252;ber dem Rumpf und damit &#252;ber dem [...]]]></description>
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<p>Ein Hubschrauber ist ein nicht eigenstabiles Luftfahrzeug – er hat vor allem im Schwebeflug und langsamen Flug stets die Tendenz, seine Fluglage zu verlassen und in die eine oder andere Richtung zu schieben, sich zu neigen oder zu drehen. Dies ist u. a. darin begr&#252;ndet, dass der Neutralpunkt &#252;ber dem Rumpf und damit &#252;ber dem Schwerpunkt liegt. Der Pilot muss diese Bewegungen durch kontinuierliche, entgegen wirkende Steuereingaben abfangen. Bei einer Fluggeschwindigkeit oberhalb von ca. 100 km/h verh&#228;lt sich ein Hubschrauber &#228;hnlich wie ein Tragfl&#228;chenflugzeug und ist entsprechend einfach zu steuern.</p>
<p>Zur Steuerung des Hubschraubers ben&#246;tigt der Pilot – anders als im Starrfl&#252;gel-Flugzeug &#252;blicherweise rechts sitzend – beide H&#228;nde und F&#252;&#223;e. Mit der linken Hand kontrolliert er &#252;ber einen Hebel die kollektive Blattverstellung (engl. Pitch) und damit den Auftrieb. Um beim Aufstieg den Abfall der Rotordrehzahl zu verhindern, wird auch die Motorleistung und damit das erzeugte Drehmoment erh&#246;ht, entweder manuell, mit einem Drehgriff an diesem Hebel, oder automatisch. Mit der rechten Hand kontrolliert der Pilot &#252;ber den Steuerkn&#252;ppel die zyklische Blattverstellung, das hei&#223;t die Neigung der Taumelscheibe und damit die Bewegung um L&#228;ngs- und Querachse.</p>
<p>Am Boden finden sich zwei Fu&#223;pedale, mit denen der Heckrotor und damit die Bewegung um die Gierachse gesteuert wird, also die Rechts-Links-Drehung.</p>

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		<title>Rotorvarianten</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Man unterscheidet Einrotorsysteme, Doppelrotoren und vier Rotoren (Quadrocopter). Mit Ausnahme des Blattspitzenantriebs wird der Rotor stets durch einen Antrieb im Rumpf in Drehung versetzt. Somit entsteht beim gebr&#228;uchlichsten Einrotorsystem an der Rotorachse ein Drehmoment (Giermoment), das eine entgegengesetzte Drehung des Rumpfes bewirkt. Um dies zu vermeiden, gibt es mehrere M&#246;glichkeiten:

Erzeugung eines seitlichen Gegenschubs durch einen [...]]]></description>
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<p>Man unterscheidet Einrotorsysteme, Doppelrotoren und vier Rotoren (Quadrocopter). Mit Ausnahme des Blattspitzenantriebs wird der Rotor stets durch einen Antrieb im Rumpf in Drehung versetzt. Somit entsteht beim gebr&#228;uchlichsten Einrotorsystem an der Rotorachse ein Drehmoment (Giermoment), das eine entgegengesetzte Drehung des Rumpfes bewirkt. Um dies zu vermeiden, gibt es mehrere M&#246;glichkeiten:</p>
<ul>
<li>Erzeugung eines seitlichen Gegenschubs durch einen Heckrotor, auch gekapselt als Impeller beim Fenestron oder durch Schubd&#252;sen beim NOTAR System. Einzig beim Fairey Gyrodyne von 1946 wurde ein in Flugrichtung wirkender Propeller eingesetzt.</li>
<li> Zwei gegenl&#228;ufige Hauptrotoren, deren Giermomente sich ausgleichen – durch Anordnung &#252;bereinander auf derselben Achse (Koaxialrotor) oder auch hintereinander (Tandem-Konfiguration) oder nebeneinander. Eine weitere Variante sind die ineinander greifenden Rotoren mit nahe zusammen liegenden, zueinander schr&#228;g gestellten Drehachsen beim Flettner-Doppelrotor.</li>
<li> Verwendung von vier Rotoren beim Quadrocopter, die allein durch Verstellung von Pitch oder Drehzahl eine Steuerung um alle drei Achsen erm&#246;glichen.</li>
<li> Nur selten (Cierva W.11), in der Planung (Mi-32) oder im Modellbau (Tribelle) traten Dreifach-Rotoren auf, bei denen das Drehmoment durch leichtes Kippen der Rotorhochachsen ausgeglichen wird.</li>
</ul>
<p>Ein System mit zwei Rotoren ist zwar technisch die effizientere Konstruktion, da alle Rotoren zum Auf- und Vortrieb genutzt werden. In der Praxis hat sich aber weitgehend das Einrotorsystem mit einem Heckrotor durchgesetzt. &#214;konomisch schlagen hier die niedrigeren Bau- und Wartungskosten bei nur je einem Rotorkopf und Getriebe ins Gewicht, da diese die beiden aufw&#228;ndigsten und empfindlichsten Baugruppen eines Hubschraubers sind. Bei zwei Rotoren sind zudem auch zwei Motoren samt Kopplungsgetriebe notwendig, um die nicht aussteuerbare Unsymmetrie des Auftriebs bei Ausfall eines der beiden Rotorantriebe zu verhindern.<br />
Helikopter K-Max mit gegenl&#228;ufigem Flettner-Doppelrotor</p>
<p>Heckrotoren gibt es in Ausf&#252;hrungen mit zwei bis f&#252;nf Bl&#228;ttern. Um den L&#228;rm zu verringern, werden teils vierbl&#228;ttrige Rotoren in X-Form eingesetzt. Eine besonders leise Variante ist der Fenestron, ein ummantelter Propeller im Heckausleger mit bis zu 18 Bl&#228;ttern.</p>
<p>Meist wird der Heckrotor aus dem Hauptgetriebe &#252;ber Wellen und Umlenkgetriebe angetrieben, so dass seine Drehzahl stets proportional zu der des Hauptrotors ist. Der Schub zur Steuerung um die Gierachse wird dann mit den Pedalen &#252;ber den Einstellwinkel der Heckrotorbl&#228;tter geregelt, analog der kollektiven Verstellung des Hauptrotors.</p>
<p>W&#228;hrend des Reiseflugs wird bei vielen Konstruktionen der Heckrotor dadurch entlastet, dass ein Seitenleitwerk das Giermoment weitgehend kompensiert. Dies ist meist durch Endscheiben an der horizontalen D&#228;mpfungsfl&#228;che realisiert, die zur Rumpfl&#228;ngsachse schr&#228;g gestellt sind; bei einer einzelnen Seitenflosse in der Regel zus&#228;tzlich durch ein asymmetrisches Profil.</p>
<p>Sollte der Antrieb ausfallen, k&#246;nnen Hubschrauber trotzdem noch landen. Sie gehen dann in einen steilen Sinkflug &#252;ber, wobei der freilaufende Rotor durch die nun in umgekehrter Richtung, von unten nach oben, str&#246;mende Luft in Drehung gehalten wird – eine Autorotation wie beim Tragschrauber. Ein Giermomentausgleich ist dabei nicht notwendig; eine solche Landung ist daher auch beim Ausfall des Heckrotors m&#246;glich, zum Beispiel bei Bruch der Antriebswelle, des Winkelgetriebes oder des ganzen Heckauslegers. Kurz vor dem Aufsetzen wird nun der kollektive Einstellwinkel vergr&#246;&#223;ert und damit der Auftrieb erh&#246;ht, um m&#246;glichst weich aufzusetzen. Der Verlust der Steuerung um die Hochachse und die Notwendigkeit, den richtigen Moment genau zu treffen, da die kinetische Energie des Rotors nur f&#252;r einen Versuch ausreicht, macht dieses Man&#246;ver jedoch stets riskant.</p>

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		<title>Funktion</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
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Die rotierenden Rotorbl&#228;tter erzeugen durch die anstr&#246;mende Luft einen dynamischen Auftrieb. Wie bei den starren Tragfl&#228;chen eines Flugzeugs ist dieser abh&#228;ngig von ihrem Profil, dem Anstellwinkel und der Anstr&#246;mgeschwindigkeit der Luft. Beim schwebenden Hubschrauber entspricht die Anstr&#246;mgeschwindigkeit der Umlaufgeschwindigkeit. Wenn sich ein Helikopter beispielsweise vorw&#228;rts bewegt, addieren sich Umlauf- und Fluggeschwindigkeit des nach vorne laufenden [...]]]></description>
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<p>Die rotierenden Rotorbl&#228;tter erzeugen durch die anstr&#246;mende Luft einen dynamischen Auftrieb. Wie bei den starren Tragfl&#228;chen eines Flugzeugs ist dieser abh&#228;ngig von ihrem Profil, dem Anstellwinkel und der Anstr&#246;mgeschwindigkeit der Luft. Beim schwebenden Hubschrauber entspricht die Anstr&#246;mgeschwindigkeit der Umlaufgeschwindigkeit. Wenn sich ein Helikopter beispielsweise vorw&#228;rts bewegt, addieren sich Umlauf- und Fluggeschwindigkeit des nach vorne laufenden Blatts. Beim zur&#252;cklaufenden Blatt subtrahieren sie sich; siehe Skizze unter Flugleistungen.</p>
<p>Die zyklische Blattverstellung dient der Steuerung der 2-dimensionalen Horizontalbewegung des Hubschraubers durch Neigung der Hauptrotorebene, das hei&#223;t zum Einleiten oder Beenden von Vorw&#228;rts-, R&#252;ckw&#228;rts- oder Seitw&#228;rtsflug. Hierbei werden die Einstellwinkel der Bl&#228;tter w&#228;hrend des Umlaufs des Rotors (zyklisch) ver&#228;ndert. Zum Vorw&#228;rtsflug werden sie so ge&#228;ndert, dass sich die Rotorebene nach vorne neigt, der Luftstrom erh&#228;lt eine nach hinten gerichtete Komponente und erzeugt so eine den Hubschrauber nach vorne treibende Kraft (Schub). Die zyklische oder rotationsperiodische Blattverstellung ist f&#252;r jeden Hubschrauber mit feststehendem Rotor f&#252;r den Schwebeflug unerl&#228;sslich.</p>
<p>Mit der kollektiven Blattverstellung oder Pitch ver&#228;ndert der Pilot den Einstellwinkel aller Rotorbl&#228;tter gleichm&#228;&#223;ig, was zum Steigen oder Sinken des Hubschraubers f&#252;hrt. Einfache Konstruktionen, etwa bei verschiedenen Elektroantrieben im Modellbau, ersetzen diese Steuerung durch eine Drehzahl&#228;nderung. Nachteilig ist dabei die l&#228;ngere Reaktionszeit durch die Massentr&#228;gheit des Hauptrotors.</p>
<p>Die Ansteuerung der Rotorbl&#228;tter erfolgt meist durch eine Taumelscheibe, deren unterer, feststehender Teil vom Piloten mit Hilfe des kollektiven Verstellhebels nach oben oder unten verschoben wird; mit dem zyklischen Steuerkn&#252;ppel kann dieser wiederum in jede Richtung geneigt werden. Der obere, sich mit dem Rotor drehende Teil der Taumelscheibe &#252;bertr&#228;gt &#252;ber Sto&#223;stangen und Hebel an den Blattwurzeln den gew&#252;nschten Einstellwinkel auf die Rotorbl&#228;tter.</p>
<p>Durch die Aerodynamik des Rotorblatts entstehen beim Flug asymmetrische Kr&#228;fte auf die vor- und r&#252;cklaufenden Bl&#228;tter, die bei &#228;lteren Modellen durch Schlag- und Schwenkgelenke am Rotorkopf aufgefangen werden mussten. Neuere Konstruktionen kommen ohne diese Gelenke aus, da Rotorkopf und -bl&#228;tter aus Materialien bestehen, die die sich in Gr&#246;&#223;e und Richtung st&#228;ndig &#228;ndernden dynamischen Kr&#228;fte aufnehmen k&#246;nnen, ohne Erm&#252;dungsbr&#252;che zu entwickeln. Ein solcher gelenkloser Rotorkopf wurde erstmals bei der Bo 105 durch Bl&#228;tter aus GFK und einen massiven Rotorkopf aus Titan realisiert. Beim EC 135 wurde dieser zum lagerlosen Rotorkopf weiter entwickelt, der bei den meisten aktuellen Modellen eingesetzt wird.</p>

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